Australian Shepherd's  vom Landhaus Hellerwiesen

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Brisanter Buchtipp!

"Schwarzbuch Tierarzt": Hunde würden länger leben, wenn...
Autor Dr.med.vet. Jutta Ziegler


Dieses jetzt, 2011, erscheinende Novum ist unsere Strategie seit
Anbeginn unserer dreißigjährigen Hundehaltung und bestätigt sich
über alle Jahre in der Gesamtkonstitution unserer Hunde,
der Welpen und auch unserer fünf Pferde!

Wichtige grundsätzliche Informationen über
unsere Australian Shepherd:


Diese Rasse lebt bei uns im Haushalt
seit knapp 30 Jahren!!!  


Besuchen Sie uns doch alle zwei Wochen
für die neuen Updates!

 


In den vergangenen Wochen beantworteten wir folgende Fragen mit den nachfolgenden Antworten:

1. "Ist der Australian Shepherd ein Anfängerhund?"
2. "Mit dem muss man doch jede Menge tun?"

Die erste Frage ist eindeutig mit "Ja" zu beantworten. Hütehunde im Allgemeinen sind dafür geboren, ohne viel Widerstand mit einer hohen und schnellen Auffassungsgabe die Wünsche seines Halters/Arbeitskollegen umzusetzen. Kein Cowboy (die Hunde stammen als Rancharbeiter ursprünglich aus den USA) hat viel Zeit sich um eine zeitintensive Ausbildung zu kümmern. Freiwillig stellen sich diese Hunde in den Dienst des Menschen. Das macht es besonders für Anfänger leicht diese Rasse in den Haushalt zu integrieren...

Für die zweite Frage ist etwas psychologische Kenntnis notwendig: Der sehr intelligente Welpe zieht in einer heiklen Zeit, der sogenannten Prägungs-/Sozialisierungszeit in den neuen Haushalt ein. Dinge, die er in diesem Lernfenster erfährt, oder nicht erfährt/erlebt tätowiert sich unauslöschlich in sein Gehirn ein.
Welpen aller Rassen sind in den ersten Lebensmonaten wie Krabbelkinder. Sie nehmen alles in den Mund und untersuchen es auf Gebrauchsfähigkeit. Der hohe Intelligenzquotient des Shepherd sorgt dafür, dass er alles ein bisschen schneller tut. Deshalb ist diese Rasse auch in den Welpenspielgruppen oft ein nicht so gern gesehener Gast. Bis die anderen Hundekinder auch nur zwei Übungen umsetzen, ist Shepherd schon mit vier fertig und fragt: "Und jetzt?". Bei Langeweile wird er zum "Klassenclown" und stört deshalb den Rest beim mühevollen Lernen.

Sollten Sie keine Kinder im Haushalt haben, wird diese faszinierende Intelligenz in der Regel umgesetzt in immer häufigerem Rausgehen und Programm machen. Wie gesagt, wir sind in der Prägezeit. Das Ergebnis aus dieser Zeit wird ein Hund sein, der für Sie zum Stressfaktor wird, weil er es in fortschreitenden Leben einfordern MUSS - denn er ist so geprägt.
Diese Hunderasse kann/könnte diese Mehr-Forderung psychisch bereits leisten, aber es ist mit körperlichen Spätschäden zu rechnen, die aus der Überlastung im Jugendalter kommen. Wir raten zu moderatem Umgang. Weniger ist deshalb mehr...

Ziehen Sie ihn als völlig normalen Hund groß, meiden Sie schnelle Powerspiele im ersten Lebensjahr und Sie bekommen einen traumhaften Lebensbegleiter.

 

Für alle die mehr wollen:

Unsere ehemaligen Welpen tummeln sich erfolgreich in allen Sparten des Hundesports erfolgreich.
Auch können wir auf diverse ausgebildete Rettungshunde zurückblicken. Damit beweisen unsere Zöglinge ihre Vielseitigkeit und stabile körperliche und geistige Gesundheit, genau so wie es der Rassestandard verlangt. Noch einmal, besonders schätzen wir die Ausbildung zum Rettungshund beim Roten Kreuz oder den Maltesern.

Größe:
Verglichen mit den sog. „Show Aussies“ sind unsere Hunde eher am unteren bis mittleren Rand der Standardgröße angesiedelt. Auch das Fell erreicht weder die Länge noch den „Teppich“ der Showhunde.

Hündinnen ca. 46-53 cm, Rüden ca. 51-58 cm

Hunde mit den von uns bevorzugten Blutlinien verfügen über ein sehr funktionelles Exterieur und sind athletisch mit einem sogenannten moderaten (leichteren) Knochenbau. Kaum jemals hat ein von uns gezogener Hund einen starkknochigen, Körper mit extremen Fellwachstum!
Die von uns gezogenen Hunde sind keine Ausstellungshunde aus den eben erwähnten Gründen z. B. eine  moderatere Knochenstärke / Felllänge u.s.w. Wir bevorzugen ein effizientes, funktionales Gangwerk und nicht den spektakulären aber kräftezehrenden Showtrab. Unsere Hunde sind korrekte Vertreter des ASCA Standards. Wir züchten nicht in jede Richtung der jeweils herrschenden  Show-Mode sondern halten uns an die Foundation Linien und –grundsätze.

Sollten Sie also einen reinen Ausstellungshund suchen, bitte sehen Sie sich woanders um.

Intelligenz:
Die von uns gezogenen Australian Shepherd verfügen über die Fähigkeit, Probleme selbständig zu lösen und Situationen blitzschnell zu erfassen und entsprechend zu reagieren.

Schutz- und Wachinstinkt:
In unseren Australian Shepherds ist auch ein Schutz- und Wachinstinkt verankert (entsprechend dem ASCA-Standard. Das sollte bei dem ach so lieben und gefälligen Hund nicht übersehen werden. Er/sie benötigt ebenso Anleitung wie jede andere Hunderasse auch – nur, das Kommunizieren mit Ihrem Australian Shepherd macht in allererster Linie einen Riesenspaß!

Energie:
Unsere Australian Shepherds verhalten sich im Haus sehr ruhig.
Unsere Hunde zeigen weder ein nervöses Hin- und Herlaufen noch Hyperaktiviät, und sind sehr einfach im Umgang. Unsere Hunde sind mit einem eingebauten Ein- und Ausschaltknopf geboren und absolut ruhige Hausgenossen.

Nichts wünscht sich Ihr Hund lieber, als etwas für Sie zu tun auf Ihren Spaziergängen und Wanderungen. Dass das der Wahrheit entspricht ist leicht daraus ersichtlich dass meine Frau „am Haus“ ganztags arbeitet und alle unsere Kinder zur Schule gehen. (www.labor-fuer-quantenmedizin.de) und wir alle erwachsenen Hunde im Haus halten. Wer also sollte hier den Animateur machen?

Es ist absoluter Nonsens, die Hunde über Stunden hinweg mit dem Ball, Radfahren etc. auszupowern um sie angeblich angenehm im Umgang und ruhig zu halten. Sie müssen keine Enten oder Schafe halten, Ihr Australian Shepherd muss Ihr "Schatten" sein dürfen, damit ist sein wichtigster Instinkt befriedigt.
Ein Spruch zum verbildlichen: "Woran erkennt man einen Australian Shepherd Besitzer?"   Antwort: "An den immer vorhandenen Fußtapsen auf seinen Schuhen!"

Beachtenswert:
Besitzer anderer Hunderassen wissen meist am allerbesten wie ANGEBLICH der Charakter eines Shepherds ist. Vergleichbar mit Tanten, die nie Kinder hatten aber jederzeit viele gute Ratschläge für Mütter parat haben.

Und – ein Welpe ist und bleibt ein Welpe – wie ein Kleinkind – neugierig, mit viel Energie und Lust am Ausprobieren. Darin unterscheidet sich ein Australian Shepherd Welpe  NICHT von anderen Welpen. Nur dass er durchaus in der Lage ist, die Sitationen schneller zu beurteilen, weil intelligenter, geistig beweglicher und er sich dadurch schneller wieder langweilt.

Gehorsam und Trainierbarkeit:
Ein Australian Shepherd aus unseren Blutlinien ist leicht zu trainieren und zu handeln – also grundsätzlich gerne und freiwillig gehorsam. Beachten Sie die Buchtipps auf unserer Seite und lesen Sie sich bitte unbedingt ein in das Buch von Jan Fennell – mit Hunden sprechen. Damit ist alles gesagt. Unsere Hunde zeigen ein starkes Willing to please und arbeiten deshalb sehr gerne mit dem Menschen zusammen.

Sozialisierung:
Wie bei jedem Welpen, gleich welcher Rasse, ist eine gute Sozialisierung bereits im Welpenalter sehr wichtig. Wir geben uns in dieser Hinsicht die allergrößte Mühe, mehr als bei den meisten Züchtern üblich . Täglich sehen sie fremde Menschen aller Altersstufen. Sie werden ausschließlich im Haus aufgezogen und – soweit die Mutter das ab der sechsten Lebenswoche zulässt, komplett in unsere Familie integriert, das Welpenzimmer wird aufgelöst. Somit haben sie Zugang zu allen Räumlichkeiten und können oft im den Garten „vorbeischauen“, werden, sehr zum Vorteil für ihr späteres Leben von den „Tanten“ erzogen.

In unserem lebhaften Haushalt sind sie automatisch laufend mit vielen verschiedenen Geräuschen konfrontiert.  Die Voraussetzungen, gute Autofahrer zu werden, sind von uns gelegt; wir nehmen sie paarweise immer wieder, einfach mal so, auf kurzen Strecken, z. B. zum Bäcker, mit.

Sensibilität:
Hunde aus unserem Haushalt sind sehr zäh. Schmerzen zeigen sie erst wenn es ernst wird. Behalten Sie als neuer Besitzer das immer in Ihrem Bewusstsein. Bei Anzeichen ist immer Alarmzeichen  ROT! Auf der anderen Seite ihres Wesens reagieren sie äußerst sensibel auf leises Ansprechen/Anweisungen ihres Besitzers.

Futter:
Hunden ist Futter allgemein (mit wenigen Ausnahmen) sehr wichtig da evolutiv. Deshalb kann man grundsätzlich mit Futter gut belohnen und motivieren. Die extreme körperliche Geschicklichkeit lässt sie aber auch alles im Haus erreichbare verspeisen – es gilt also rechtzeitig zu verhindern dass aus dem lustigen Welpchen kein Meisterdieb wird! Räumen Sie grundsätzlich alles Essbare weg.
Unsere Hunde leben von abwechslungsreichem sehr vitalstoffreichem Futter. Die vielen Jahre mit unseren Hunden geben uns recht!

Beutetrieb/Spieltrieb:
Mit Spielzeug belohnen ist die Krönung! Machen Sie aber bitte keinen Balljunkie aus ihm, sondern lassen Sie ihn für sein Spielzeug arbeiten.

Fell:
Unsere Hunde tragen ihr Fell nach dem Motto: Wash & Go. Sie haben mittellanges, durchaus seidiges Fell mit eher Nullpflegeaufwand. Außerhalb des Fellwechsels finden Sie kaum Haare im Haus. Der Fellwechsel verläuft sehr schnell und zweimal im Jahr (ca. Januar und August) 

Körperliche /geistige Reife:
Ihre endgültige Höhe erreichen die Australian Shepherd mit ungefähr 10 Monaten. Körperlich und geistig/psychisch erwachsen sind die Hunde im Alter von etwa 3 Jahren. Mädchen etwas schneller, die Buben benötigen dafür länger, was sehr viele Vorteile in sich bringt!