Australian Shepherd's  vom Landhaus Hellerwiesen

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Sommerurlaub - Ein Urlaub ohne Hunde ist möglich - aber nicht sinnvoll! Viel Spaß für alle!

 

Doppelte Moral? 

Der Australian Shepherd mutiert zum Modehund - keine Frage. Die Vorteile liegen auf der Hand welche diese Rasse so explosiv in der
Population ansteigen lässt. Fragen werfen sich auf. "Warum sind die Preise so unterschiedlich?" "Wie sieht es mit dem Schlagwort
Überzüchtung aus? Und einiges mehr.

In  den entsprechenden Züchterhänden liegt die Zukunft der jeweiligen  Rasse! Sie allein sind verantwortlich in welche Richtung sich
die Individuen entwickeln werden. Der sog. Standard der jeweiligen Rasse, hinterlegt beim Zuchtbuchamt,  wird zu Grunde gelegt.
Nur die allerbesten Rassevertreter sollten in der Zucht eingesetzt werden. So verlangt es der  CODE  OF  ETHICS .
(Und oh - je für so manchen), um die Gesundheit der Hündin nicht aufs Spiel zu setzen sollte es bei maximal drei Würfen pro Hündin bleiben.
Denken Sie an die ausgemergelten
Milchkühe. Nach fünf Kälbern in sechs Jahren wandern diese ab in den Schlachthof. Was macht "man" denn dann wenn Hunde-Muttern
nicht mehr kann? Deshalb findet sich  in Hobbyzüchterkreisen mehr als nur die Mama des Wurfes und vielleicht ein herausragender,
männlicher Rassevertreter, der vielleicht  der Papa des einen oder anderen Wurfes im entsprechenden Haushalt sein darf.
Denn, auch so toll die Rassevertreter im jeweils verantwortungsvollen Haushalt auch sind - in allererster Linie sind es die Hunde der Familie
und werden geliebt wie jeder Einzelhund!
ABER - Wo weiß ist, ist auch schwarz - die Polarität eben.

Die andere Seite gibt es ebenso. Meist deutet ein niedriger Welpenpreis darauf hin!


SCHLIMMSTENFALLS  wird der vorhandene Rüde mehrfach bei der gleichen Hündin "benutzt", die Mama darf nie ein Kind behalten -
denn was will man denn auf einmal mit drei oder gar vier Hunden? Allein der Unterhalt dieser Hunde wird Unsummen verschlingen...so
wird das leider bei Rassevermehrern gesehen.
Oder der Rüde steht der Einfachheit halber beim Nachbarn, oder in der übernächsten Ortschaft. Pedigree (Ahnentafel) soweit überhaupt
vorhanden egal- kann der Rüde die Mängel der Hündin ausgleichen und umgekehrt? Nichtwissen und Ignoranz sind hier an der Tagesordnung.
Ist das Gebiss vollständig und eine Schere (Scissors bite genannt)? Nie gehört wäre die Antwort, ein Zahnstatus erscheint den Vermehrern
der Rasse als Buch verschlossen mit Siegeln. Dabei ist das Gebiß noch der offensichtlichste Fehler! Aber Shepherd x Shepherd soll
Shepherd geben, wird behauptet. Stimmt nicht!

Mit verantwortungsvollem Handeln und qualtitätsvoller Zucht hat das nichts mehr zu tun, das ist die blanke Vermehrung zu Lasten der Rasse!

Was bringt das der Rasse für Vorteile immer mehr Welpen fraglicher Qualität mit immer derselben Anpaarung (gleiche Hündin, gleicher Rüde)
zu vermitteln? Für die Rasse nicht nur bedeutungslos sondern gefährlich! Der Genpool  wird immer kleiner mit immer schlechterer Qualität der Hunde.

Hier sind wir dann bei dem tollen Wort Überzüchtung! Niedrige Qualität bedeutet Schaden anrichten, das gilt für alle Sparten des Lebens.
Zuerst sollen Kosten gespart werden und dann muss man mit dem Ergebnis leben.....

Liegt es in Ihrem Vorstellungsbereich wie viele Tränen  in echten Hobbyzüchterhaushalten fließen können, wenn man bei einem behaltenen Welpen
nach der Umzahnung (Milchzähne gegen bleibendes Gebiß) z. B. feststellt ein Prämolar fehlt, oder die Brusttiefe lässt doch sehr zu
wünschen übrig? Wenn man zum Besten der Rasse züchten möchte bleibt einem Haushalt nichts anderes übrig - der Hund darf nicht
eingesetzt werden zur Zucht. Was hat das bis dahin schon gekostet, abgesehen vom Gefühl!

Wirkliche verantwortungsvolle Züchter, die immer im Sinne "Das Beste ist gerade gut genug für die Zucht" handeln, ziehen es vor die
Blutlinien und Vererberqualitäten genauestens zu kennen. Sollte in einer Ahnentafel ein neuer Kennelname aufgeführt sein, wird genauestens
inspiziert was dahinter für für eine Blutführung steht. Diese verantwortungsvollen Hobbyzüchter kennen die Vererberqualitäten der Vorfahren
genauestens und wissen was sie daraus zu erwarten haben. Dieses ist auf Dauer ein sehr kostspieliges Hobby. Aber die einzige Chance für
die Rasse der sog. Überzüchtung entgegen zu wirken. Also viele Seminare, Fachliteratur, Ausstellungsbesuche, Rüdenselektierung,

Hotelübernachtungen, Benzinkosten, Telefonkosten u.s.w...u.s.w.... Mehrere zusätzliche andere  Faktoren führen zu weiteren Anhebung
der immensen laufenden Kosten. Der Deckrüde steht für eine qualitätsvolle Wurfplanung meist mehrfache hundert Kilometer vom Wohnort
entfernt und kostet mindestens einen Welpenpreis als Decksprung! Zumeist hat man ihn schon vor dem geplanten Event life in Augenschein
genommen.  Ist man dann "zum Besten für die Rasse" überzeugt, behält man selbst  mindestens einen Welpen aus dem Wurf der sehnlichst
erwartet wird. Wer gibt denn schon seine "Augäpfel" freiwillig her - und das alle? Was hätte dieser Wurf denn dann gebracht, wozu alle Mühe
vorher? Man findet als Welpeninteressent daher immer mehr als die Mutter allein im Haushalt -

denn, der verantwortungsvollen Hobbyzüchter  plant mit seinem Wurf immer seine eigene Zukunft als Hobbyzüchter
und damit ganz diffizil die Zukunft der Rasse!
 

Ein Welpenpreis definiert sich daher nicht aus den Schlagworten: Geimpft, gechipt etc...! Die Familie stemmt mit dem Welpenpreis die
Unkosten die aus einer Mehrhundehaltung entstehen plus die Versorgung aller anfallenden Kosten die ein sorgfältiges, qualitiätsvolles
Aufziehen der Welpen verursacht.  Dazu kommt was der Hobbyzüchter an Fachwissen fortlaufend auf den neuesten Stand bringt damit
im Focus überhaupt DAS BESTE entstehen kann! Und das Beste hatte noch immer seinen Preis - oder nicht?

Überlegungen zum Rassehund:

Im Anschaffungspreis unterscheidet sich ein sorgfältig und liebevoll aufgezogener Rassehundwelpe nur um wenige hundert Euro vom
Mischlingswelpen. Rechnen Sie mit einem Computerpreis. Der Unterschied?
Ihren Computer wechseln Sie nach kurzer Zeit wieder aus. Ihr Freund fürs Leben bleibt Ihnen erhalten!
 

Es erwartet Sie beim Rassehund ein genetisch fixiertes äußeres Erscheinungsbild, das sog. Exterieur und das definierte
Interieur, der Charakter.
Vor allem für Familien mit Kindern ist der Charakter des Hundes von entscheidender Bedeutung! Auf diesen können Sie sich lt. Standard
bei den Rassehunden verlassen.
Dagegen ist ein Mischlingswelpe ein Überraschungspaket, zusammengesetzt aus den diversen Ahnen seiner Vorgänger.

Letztendlich verursacht im fortlaufenden Unterhalt ein Mischling die gleichen Kosten wie ein Rassehund. Beim Rassehund mit
Abstammungsnachweis beweisen die Eltern fortlaufend ihre rassetypischen Eigenschaften die sie ihren Welpen vererben.                   
Sie und ihre Familie wissen daher sehr genau was Sie an Optik und Eigenschaften zu erwarten haben.

Die erforderliche Selektion aus dem Rassestandard, in unserem Fall des Australian Shepherd´s, erfordert eine sehr gute Fachkenntnis
der Rasse. Damit verbunden ist ein fortlaufender Besuch von Events (Show´s, Workshops),  Fortbildungen und Züchterseminaren.

Entscheiden Sie selbst - Mischlingswelpe oder Rassehund -
welche Vor- und Nachteile bei gleichen fortlaufenden Unterhaltskosten !

Die ewige Frage nach "Ist dieser Hund verhaltensgestört?" bzw. "Haben die Eltern irgendetwas SELTSAMES vererbt?" kann mit
diesen Literaturhinweisen, sowie der DVD beantwortet werden.

ZITAT der Koryphäe Hans Schlegel: "In meiner mehr als 30 jährigen Erfahrung als Polizeihund-Ausbilder weltweit (auch Afrika)
und dadurch mit mehreren tausend, von mir gearbeiteten Hunden, bleibt mir nur ein Schluss:

Es sind Missverständnisse zwischen Halter und Hund die dann der Rasse und den Züchtern angelastet werden.
Selbst bei einem Mehrhundebesitzer staune ich immer wieder wie wenig Kompetenz in Sachen Hund vorhanden ist."

Empfohlene Literatur

"Schwarzbuch Tierarzt": Hunde
würden länger leben, wenn...                Dr.med.vet. Jutta Ziegler                       mgv Verlag

Mit Hunden sprechen                           Jan Fennell                                           Ullstein Verlag

DVD Martin Rütter                             Mensch Hund - Hund Mensch               In Ihrer Buchhandlung bestellbar

Der Wolf im Hundepelz                       Günther Bloch                                       Westkreuz Verlag

Der große Spiele Spaß für Hunde         Durst-Benning                                      Kosmos Verlag

1000 Tipps für den Hundefreund          Eberhard Trumler                                 Kosmos Verlag

Lehrbuch der Hundesprache                Hallgren                                                Oertel und Spörer

Unsere Hunde gesund durch               
Homöopathie                                       Hans-Günther Wolff                             Oertel und Spörer

 

RASSEPORTRAIT

 

Der Rassestandard beschreibt das Exterieur und Interieur der Population des Australian Shepherd. Danach wird die Rasse des 
Australian Shepherd bewertet. In diesem Standard sind die sog. Richtlinien festgelegt.

Auszug zur Farbenvielfalt und Größe:

 

Der Australian Shepherd gehört zu den Hütehunden, ist ein gut proportionierter Hund von mittlerer Größe.

Rüden                          51 cm bis 59 cm

Hündinnen                   46 cm bis 54 cm Schulterhöhe.

 

Die ausschließlich anerkannten Fellfarben:

Black (schwarz) ,Blue Merle als Modifikation.

Red (hellrot bis dunkelbraun), Red Merle als Modifikation.

 

Augen:

Brown (dunkelbraun bis bernstein)                    meist bei Black und Blue Merle

Amber (gelb bis grün)                                       meist bei Red und Red Merle

Blue (wasser- bis himmelblau)                           oft bei Blue Merle und Red Merle

                                                                        selten bei Black und Red

 

Die Nasenfarbe, Augenliderfarbe und Lefzenfarbe sind entsprechend der Fellfarbe pigmentiert. 

Grundkenntnisse der Anatomie und Physiologie mit ihren Vererbungseigenschaften legen den Grundstein
für einen Australian Shepherd mit hoher Lebenserwartung.